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Bundesliga Report 2008

Donnerstag, 13. März 2008

“Profifußball mit Rekordzahlen” verkünden die Herren der DFL und stellen im aktuellen DFL-Newsletter den Bundesliga Report 2008 zum Download zur Verfügung. Darin finden sich die wichtigsten Kennzahlen zur 1. und 2. Bundesliga aus den vier Geschäftsbereichen der DFL, die da wären: SPIELBETRIEB, MARKETING UND KOMMUNIKATION, FINANZEN UND LIZENZIERUNG sowie RECHTE- UND LIZENZVERTRIEB.

Das unbedeutende Wörtchen Internet findet sich im über 200 Seiten starken Report ganze 6 mal, IPTV und Internet-Fernsehen je 1 mal. Am interessantesten ist in diesem Zusammenhang noch die Sender-Liste der “Weltweiten Live-Übertragungen der Bundesliga” auf S. 186.

Quoten-Crunching

Donnerstag, 13. März 2008

Wie viel Aussagekraft haben TV-Reichweitenmessungen in Zeiten des Internet-Live-Streams?

Das UEFA-Cup-Rückspiel der Bayern gegen Anderlecht auf ProSieben haben ab der 2. Halbzeit 4,83 Millionen Zuschauer ab drei (!) Jahren verfolgt. Wenn wir diese Zahlen ernst nehmen würden, steht es
1) um die Erziehungsideale der deutschen Bevölkerung schlecht und
2) bleiben alle außen vor, die sich mit dem relativ “wertlosen” Spiel am Rechner, d.h. per Live-Stream haben berieseln lassen.

Außerdem: Gegen die Doku-Soap-Quote auf RTL kam der Live-Kick auch nicht an.

Bundesliga in China sehr bekannt – aber keiner kennt die Vereine

Montag, 10. März 2008

Laut dem Chinese Sports & Sponsorship Barometer kennen 70,4 Prozent der Chinesen im Alter zwischen 15 und 54 Jahren die Bundesliga. Global MMK und CSM/CTR China haben den Bekanntheitsgrad der Bundesliga im Reich der Mitte erforscht und kamen zu diesem Ergebnis. Vor der Bundesliga rangieren nur noch die italienische Serie A (73,1 Prozent) und die englische Premiere League (73,3 Prozent)

Trotz dieser hohen Bekanntheit konnten nur wenige der Befragten spontan einen Bundesliga-Verein nennen. Der bekannteste deutsche Verein in China ist der FC Bayern. 58 Prozent der Nennungen fielen auf den deutschen Rekordmeister. Dortmund, Hamburg und 1860 München kamen auf immerhin 19 Prozent, Schalke auf 15 Prozent und Meister Stuttgart auf nur 7 Prozent.

Raus aus den Schulden oder rein in die nächste Runde?

Freitag, 07. März 2008

Zumindest für die Fußball-Fans war die Antwort klar: Den Championsleague-Krimi zwischen dem FC Porto und Schalke 04 bei Sat 1 schauten 2,96 Mio. Zuschauer der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Das war der Top-Wert am Mittwoch. Da konnte sogar der Schulden-Helfer Peter Zwegat mit seiner Doku-Soap “Raus aus den Schulden” nicht mithalten: 2,38 Mio. Zuschauer verfolgten den Start der neuen Folgen bei RTL, womit Zwegat nur auf Platz 6 im Einschaltquoten-Ranking landete. Insgesamt, über alle Altersklassen hinweg sahen 7,13 Mio. Zuschauer das Elfmeterschießen.