Artikel mit ‘Marketing’ getagged

Berliner Olympiastadion ausrangiert?

Donnerstag, 18. September 2008

Trend- und Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel hatte es bereits diagnostiziert: Das Berliner Olympiastadion, so schön, groß und traditionsgeladen es auch sein mag, ist ein Wettbewerbsnachteil der Hertha. 59 % beträgt die Auslastung des Stadions und ist damit die schlechteste der Liga. Jetzt kommt Bewegung in die Diskussion um den Neubau einer reinen Fußball-Arena für die Hauptstadt. Mehr lesen in der WELT »

Der 12. Mann bei Arminia Bielefeld tankt billiger

Freitag, 22. August 2008

Vor etwa einer Woche hat der Bundesligist Arminia Bielefeld für seine Fans eine eigene Tankstelle eröffnet. Alle Vereinsmitglieder sparen künftig einen Cent pro Liter Benzin und einen Euro bei der Autowäsche. Die Tankstelle trägt den Namen „12. Mann”, ist in den Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Blau gehalten und trägt natürlich auch das Verinswappen der Ostwestfalen. 2004 hat bereits der damalige Zweitligist Dynamo Dresden eine Fan-Tankstelle eröffnet.

Bilder von der Tanke gibt es auf der Website von Armina Bielefeld »

Quelle: Spiegel Online, 12.08.2008

Das Aus für den “Hamburger”?

Freitag, 22. August 2008

Fischbrötchen gibt es bei den HSV-Profis bestimmt nicht zum Frühstück und klar ist auch, ein Profiverein kommt ohne sachkundige Ernährungsberater und Leibköche nicht mehr aus. Aber wie sieht es mit dem Image von “Sportlernahrung” aus? Klingt das nicht gleich nach Doping und Bodytuning? (more…)

Jo mai – kinesisch haölt

Dienstag, 29. Juli 2008

Der FC Bayern München hat seine Webpräsenz in China aufgemöbelt. Zu finden unter www.fcbayern.titan24.com. Zwei Dinge als kleine Anmerkung:

1) Der Titan ist doch jetzt in Rente, oder? (ok, Titan 24 ist der Vermarkter/Presenter der Website)

2) Danke, FCB, für die interkulturell-kommunikativ höchst anspruchsvolle Bildsprache und Vermittlung eines sauberen Deutschlandbildes (siehe rechte Video-Spalte der Website: Klose, Toni & Ribery in Lederhosen und Maß Bier in der Hand)

Die “Herrenausstatter” der Bundesligisten (I)

Samstag, 05. April 2008

Wir kennen sie alle: die Sponsoren auf den Trikots und Hemdkragen, die Medienpartner und Schuhausrüster, die spendablen Marken hinter den Vereinskarossen der Profi-Vereine… Was wir aber nur selten öffentlich wahrnehmen sind die Herrenausstatter, von wem der feine Zwirn stammt, den die Profis am Rande des Platzes, nach dem Spiel oder auf Benefiz-Veranstaltungen tragen. Deswegen sei jetzt ein Anfang über unsere Rubrik “Kick Couture” gemacht:

ROY ROBSON ist offizieller Herrenausstatter von Werder Bremen, Hannover 96 und Hansa Rostock.
Mehr zum Sponsor ROY ROBSON »

Mehr über das Unternehmen und die Klamotten (PDF) »

NOMIS – der Fußball-Schuh der Weisheit

Donnerstag, 27. März 2008

Um den neuen Wunder-Fußballschuh zu präsentieren, hat der australische Fußballschuh-Hersteller NOMIS (www.nomisfootball.com) in Berlin seinen ersten Store eröffnet – allerdings nur für ein paar Tage. NOMIS bringt damit Bewegung in den Markt für Fußballschuhe, den bisher die Branchenriesen Nike und Adidas unter sich aufgeteilt haben.

Für die kurze Store-Zeit in Berlin hat sich NOMIS eine besondere Marketing-Aktion ausgedacht: Die neuen Wundertreter werden im “THE RIGHT BOOT STORE” gratis verteilt, aber immer nur der rechte Schuh. Die australischen Schuh-Revoluzzer hoffen, dass die Berliner so angetan sind von dem Schuh und schließlich auch den linken kaufen werden. NOMIS wiegt sich in dem Glauben, den “bequemsten, sichersten und leistungssteigerndsten Fußballschuh der Welt entwickelt zu haben.” Der neue Schuh verspricht bessere Ballkontrolle, Dribblings und weitere und feste Schüsse. NOMIS setzt also ganz auf die Einsicht seiner aufgeklärten Kundschaft: “Vertraue nicht nur unserem Wort, FRAG DEINE FÜSSE” ist ihr Slogan.

Der offizielle Ausrüster der australischen Rugby-Nationalmannschaft hat in Australien bisher 75.000 paar Schuhe verkauft. In Deutschland soll demnächst auch eine Bundesliga-Mannschaft folgen. Der NOMIS-Gründer, Simon Skirrow, war in den 1990er Jahren globaler Fußball-Boss bei Adidas.

Auf Spiegel Online findet Ihr ein Video von dem Store »
Hier geht es zu einem Werbespot auf YouTube »

Die Hertha macht auf LOCAL

Mittwoch, 19. März 2008

Süß, wie sich Hertha BSC Berlin und Ausrüster Nike mit einer Image-Kampagne gegen die Globalisierungswelle im deutschen Fußball stemmen und dem “Russen-Club” Schalke 04 am kommenden Ostersonntag rhetorisch eins auswischen wollen (siehe Pressemitteilung). Ziel der Aktion: Mehr Identifikation der Berliner mit ihrem Club oder besser: mehr Verwurzelung der Hertha in Berlin. Zu dumm nur, dass die Globalisierungswelle den Hauptstadtclub schon lange unter Wasser gesetzt hat – und dass die Russen sowieso schon gekommen sind. Wunderbar kommentiert von Sarah Schmidt in der TAZ-Kabinenpredigt.

Roy Makaay doch noch bei den Bayern

Samstag, 15. März 2008

Nicht mehr im Sturm aber in der Haushaltsabteilung des FC Bayern Fan-Shops: Roy Maakay, der ehemalige Top-Stürmer des Rekordmeisters zum Schnäppchen-Preis.

Quoten-Crunching

Donnerstag, 13. März 2008

Wie viel Aussagekraft haben TV-Reichweitenmessungen in Zeiten des Internet-Live-Streams?

Das UEFA-Cup-Rückspiel der Bayern gegen Anderlecht auf ProSieben haben ab der 2. Halbzeit 4,83 Millionen Zuschauer ab drei (!) Jahren verfolgt. Wenn wir diese Zahlen ernst nehmen würden, steht es
1) um die Erziehungsideale der deutschen Bevölkerung schlecht und
2) bleiben alle außen vor, die sich mit dem relativ “wertlosen” Spiel am Rechner, d.h. per Live-Stream haben berieseln lassen.

Außerdem: Gegen die Doku-Soap-Quote auf RTL kam der Live-Kick auch nicht an.

Jermaine Jones und die Dose

Mittwoch, 05. März 2008

Der Neu-Nationalspieler Jermaine Jones aus dem Frankfurter Stadteil Bonames machte zuletzt wegen dem zerrütteten Verhältnis zu seiner Mutter Schlagzeilen (mehr …). Nun bekennt sich Jones öffentlich zu seiner neuen Liebe: “Ich bin ein echter Dosenfan, denn die Dose ist ideal beim Unterwegssein”. Jones weiter: “Den Durst nach dem Spiel kann ich am besten mit einer kühlen Dose löschen.”

Der Grund für diesen Liebesbeweis: Jones ist seit kurzem von Ball Packing Europe eingespannt, um das Image der Dose zu verbessern. Und die Fakten sprechen tatsächlich für die Dose: Innerhalb der vergangenen drei Jahrzehnte seien bei der Dosen-Herstellung 45 Prozent Materialeinsparung, eine 50-prozentige Verringerung des Energieverbrauchs, sowie eine 60-prozentige Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht worden.