Das Aus für den “Hamburger”?
Fischbrötchen gibt es bei den HSV-Profis bestimmt nicht zum Frühstück und klar ist auch, ein Profiverein kommt ohne sachkundige Ernährungsberater und Leibköche nicht mehr aus. Aber wie sieht es mit dem Image von “Sportlernahrung” aus? Klingt das nicht gleich nach Doping und Bodytuning?
Dem HSV scheint das alles keine Bauchschmerzen zu bereiten. Denn er geht mit dem ebenfalls hanseatischen Unternehmen Body Attack eine “Offizielle Ernährungspartnerschaft” ein. Dass der Ernährungsberater allerdings mehr ist als ein Diätapostel, wird allzu deutlich, wenn man die angehängten Vereinbarungen der Partnerschaft studiert: In Kooperation mit dem HSV gibt es nämlich ab sofort erstmalig einen HSV Sports Drink und eine Spezialedition “HSV Protein”. Unter dem Motto “Ernähren wie die Profis” sollen sich dann HSV-Fans körperlich fit halten. Auf www.hsv-sportnahrung.de werden gar spezielle Ernährungspläne für Vereine und Breitensportler vorgestellt und im angegliederten Shop können die neuen HSV-Fress- und Drinkpakete bestellt werden. Das Ende der Bratwurst im Fanblock ist das aber mit Sicherheit nicht.
von Andreas HaderleinTags: Kicker-Tuning, Marketing