Female Shift: Die weiblichen Fans avancieren zum wirtschaftlichen Wachstumstreiber

Im Schnitt haben die weiblichen Fußball-Fans pro EM-Spiel etwa 4 Millionen Euro ausgeben. Das fand eine Studie von Mastercard, dem offiziellen Sponsor der EM, heraus. Insgesamt hat die im Fußball-Business immer bedeutender werdende Zielgruppe damit bei der Europameisterschaft 2008 rund 140 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beigetragen, was  etwa 10 Prozent des kompletten Turnier-Umsatzes ausmacht.

Wie im “wahren” Leben geben die Fußball-Konsumentinnen natürlich am liebsten Geld für Schminkstifte aus ( ;) ). Aber nicht nur: Wie die Vergleichsstudie zeigt, waren bei der EM 2004 in Portugal noch vor allem Eintrittskarten, Essen, Unterkunft und Transport die ausgabenstärksten Bereiche. Bei der aktuellen Untersuchung zeigte sich jedoch, dass Frauen neben dem Umsatzzuwachs bei Fan-Artikeln (Poster, Magazine, Fahnen, Schminke etc.) auch mit ihrer kulturellen Unternehmenslust und ihren Shopping-Touren für einen deutlichen Wirtschafts-Antrieb in den Austragungsstädten gesorgt haben.

von Oliver Dziemba

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Eine Antwort zu “Female Shift: Die weiblichen Fans avancieren zum wirtschaftlichen Wachstumstreiber”

  1. Oliver Dziemba sagt:

    Noch ein interessanter Nachtrag: In Deutschland und Schweden entfallen sogar rund 30 Prozent des lokalen wirtschaftlichen Wachstumseffekt auf Frauen.

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