ClubTV: Das Gemunkel wird lauter
Die kommende Vergabe der Übertragungsrechte für die Partien der Bundesliga wird zeigen, wie stark sich IPTV resp. ClubTV wie Werder.tv oder FCB.tv als weitere Erlösquelle der Vereine etablieren lässt. Das sagt auch Carsten Lappe von der dpa.
Lediglich vier Vereine der 1. Bundesliga sind noch “ohne”. Dazu gehören: Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg, Hansa Rostock und Hannover 96. In unserer Blogroll “ClubTV/IPTV” erhaltet ihr einen Überblick über die verschiedensten Angebote – vom ClubTV über Pay-IPTV bis hin zu Playern wie Zattoo, die ja mittlerweile auch ARD und ZDF mit auf der Senderliste haben.
Fakt ist: Noch ist das vereinseigene Fernsehen übers Internet reines Investment und Dienst an die Fans (außer vielleicht bei den “community-starken” Bayern, wie es den Worten des Abteilungsleiters für Medienrechte und Neue Medien beim FCB Stefan Mennerich zu entnehmen ist). Aber wer glaubt heute wirklich noch daran, dass die Konvergenz von Internet und TV als Treppenwitz der Mediengeschichte ausgeht? Wir von SOCCR.NET bzw. Fussballgucken.info bestimmt nicht. Gerade weil jetzt die Übertragungsrechte bis zur Saison 2011/2012 vergeben werden, wird das lukrativer werdende Online-Gechäft der Vereine mit Live-Bewegtbildern nicht unter den Tisch fallen.
von Andreas HaderleinTags: ClubTV
11. September 2008 um 23:43
[...] Im YouTube-Interview mit dem IT-Leiter der Eintracht Frankfurt Jan Schneider hört man es am Ende heraus: Neue Medien im Internetauftritt des Traditionsclubs unterzubringen, könnte ein hartes Unterfangen gewesen sein. Nun steht das Club-Radio und die Eintracht spielt endlich auch im Bereich Internetangebot 1. Liga. Denn Eintracht Frankfurt ist eine der wenigen Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga, die noch kein Club-TV-Angebot (powered by T-Home) vorzuweisen hat (siehe hier). [...]