Die bösen Hacker waren’s

Das ist ja mal wieder typisch. Premiere verfehlt seine Umsatzprognose für 2007 und schiebt es auf die bösen, bösen Hacker. Hat schon mal jemand von Premiere daran gedacht, dass Fußballgucken

  • in der Kneipe,
  • mit einem Freund, der einen Freund hat, der zufällig ein Premiere-Abo hat,
  • im Stadion oder
  • Public Viewing
  • viel schöner und attraktiver ist, weil man(n) im “Neue Medien”-Zeitalter nicht als fette Couch Potatoe dahinvegetieren möchte und sich nicht zum Testosteron-Prekariat gesellen möchte? Dass außerdem im Internet auch ohne Hacker schwarz geguckt wird und der IP-TV-Weg jüngeren Zielgruppen angenehmer ist?

    Anscheinend nicht. Aber wer mit einem Grundverständnis über Mediennutzung aus dem letzten Jahrhundert sein Geschäftsmodell aufbaut, muss manchmal eben Kröten schlucken – oder auf böse Hacker verweisen. Wie dichtete NOVALIS so schön: “Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen …”

    Mehr zu den Zahlen bei der ftd.de »

    von Fussballgucken.info

    Eine Antwort zu “Die bösen Hacker waren’s”

    1. Beinschuss» Blogarchiv » Premiere-Chef Börnicke wirft das Handtuch sagt:

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